Die Sozialpädagogischen Lebensgemeinschaften

In den Sozialpädagogischen Lebensgemeinschaften in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen leben bis zu sechs Kinder und Jugendliche mit professionellen Pädagoginnenen und Pädagogen gemeinsam in einem Haushalt.

Die Kinder und Jugendlichen erfahren in der Einrichtung Geborgenheit und werden individuell dabei gefördert, Lebensperspektiven für sich zu entwickeln.

Die Bindungen zur Herkunftsfamilie werden unterstützt, gepflegt und die Erziehungsressourcen der Eltern genutzt, mit dem Ziel eine Rückkehr in die Familie zu ermöglichen.

Die Pädagoginnen und Pädagogen betreuen die Kinder und Jugendlichen so lange wie erforderlich und nehmen während dieser Zeit die Erziehungsaufgaben wahr.

Die Arbeit erfolgt auf Grundlage von §§ 27/34, 35a und 42 SGB VIII.

Die Lebensgemeinschaften bieten

  • kleine Betreuungssettings
  • überschaubaren Kreis verlässlicher Bezugspersonen
  • Höchstmaß an Beziehungskontinuität
  • gemeinsames Wohnen, Leben und Lernen
  • Einbindung ins jeweilige soziale Umfeld
  • Schutz und Schonraum für traumatisierte und belastete Kinder
  • Kooperation mit der Herkunftsfamilie

Lebensgemeinschaften können erreichen

  • Stabilisierung und Förderung der Persönlichkeit
  • Aufbau langfristiger Beziehungssysteme
  • Entwicklung lebenspraktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Verselbstständigung
  • Förderung im Bildungsbereich
  • Positive Eltern-Kind-Bindung
  • Rückkehr in die Herkunftsfamilie